Karin Maria Pfeifer beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit dem Thema Raum und Zeit und deren Relativität. Die virtuelle Welt der sozialen Medien wird in den Fokus gerückt. Die konkrete Arbeit “caption” funktioniert atmosphärisch und oszilliert zwischen Jugendsprache in Social Media und Realität. Jugendliche inszenieren sich und ihre Freunde und schaffen ein Selbstbild oder manipulieren ihr Fremdbild in der Öffentlichkeit. Damit wird unmittelbar deutlich, worum es in der Arbeit geht: Die Fragilität, Verletzlichkeit und Ambivalenz von Menschen auf der Suche nach sich selbst.
Die Frage nach Realität und Wirklichkeiten und deren bewusster Veränderbarkeit begleitet die Arbeit von Sula Zimmerberger seit mehreren Jahren. Die Künstlerin bearbeitet ihre Fotos mit verschiedensten digitalen Techniken und verwandelt so ein Abbild der Realität in neue Realitätswelten. Zum Teil geht es um die Verfremdung des Originals bis zur Unkenntlichkeit, zum Teil um eine Bildbearbeitung im Sinne einer Verschönerung. Ihre Fotos werden auch durch mediale Übersetzungsprozesse transformiert, so dass Fotos wie Gemälde oder Zeichnungen erscheinen.
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Karin Maria Pfeifer,
Sula Zimmerberger